Die Orthopädie…

beschäftigt sich mit Erkrankungen, Verletzungen und Beschwerden des Bewegungsapparates. Die Behandlung von Sportverletzungen ist ebenso Thema wie die Behandlung von Verschleiß von Sehnen und Gelenken. Genauso wichtig ist die Vorbeugung vor Verletzungen oder Maßnahmen, um den Verschleiß aufzuhalten oder – besser noch – rückgängig zu machen (Regeneration).

Die Operationen, insbesondere der Gelenkersatz durch künstliche Gelenke, haben in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung genommen.
Fast immer sollte die Operation die letzte Maßnahme sein, wenn andere, schonendere Behandlungsmöglichkeiten keine ausreichenden Erfolgs­aussichten mehr haben. Nur bei umfangreicher Kenntnis sowohl der operativen Möglichkeiten als auch der konservativen Behandlungsmethoden kann der Behandlungsweg herausgefunden werden, der für den Patienten am besten geeignet ist.

Meine Spezialisierung
Behandlung akuter und chronischer Schmerzen

Die Schmerzen gehen überwiegend aus von der Wirbelsäule, von den Gelenken im Rahmen einer Arthrose (Verschleiß), den Sehnen im Rahmen von Tendinosen (Verschleiß) und nicht zuletzt von verkrampften, verkürzten oder zu schwachen Muskeln (myofaszialer Schmerz). Gerade wenn diese Schmerzen sich über längere Zeit ziehen, bestehen immer degenerative Veränderungen der betroffenen Gewebe.

Die Gewebe, vor allem Knorpel und Sehnen verlieren an Elastizität und Belastbarkeit. Die normalen Erneuerungsvorgänge des Körpers funktionieren nicht mehr ausreichend – der Verschleiß schreitet fort – bis hin zur möglichen Sehnenriss oder der schweren Arthrose. Je früher man diesen Prozess aufhält und die Selbstheilungskräfte des Körpers wieder aktiviert, desto eher kann man wieder dauerhaft volle und beschwerdefreie Belastbarkeit erreichen.

Erkrankungen

Knie, Hüfte, Schulter, Wirbelgelenke, Finger ...

Arthrose bezeichnet den Verschleiß von Gelenken. Am häufigsten betroffen sind Kniegelenke und Hüftgelenke. Arthrose entsteht, wenn die Abnutzung (Degeneration) durch die tägliche Belastung größer ist als die körpereigenen Aufbauvorgänge (Regeneration). Am Ende der Arthroseentwicklung steht die Gelenkzerstörung und die Notwendigkeit zum künstlichen Gelenk.

Achillessehne, Fersensporn, Tennisellbogen, Jumper’s knee, Trochanter ...

Die häufigsten Tendopathien sind der Fersensporn (Plantarfasziitis), die Achillodynie, der Tennisellbogen (Epicondylitis) und die Kalkschulter. Bei länger anhaltender Entzündung ist die Durchblutung gestört und damit funktionieren die Selbst­heilungs­vorgänge nicht mehr. Besonders an Achillessehne und Schulter kann es bei weiterem Fortschreiten zum Riss der Sehne kommen.

Das Kreuz mit dem Kreuz

Rückenschmerzen haben vielfältige Ursachen, vom schmerzhaften, aber eher harmlosen Hexenschuss über die Arthrose der Wirbelgelenke und Band­scheiben­vorfälle bis hin zum engen Rückenmarkskanal und sehr seltenen Infektionen und Krebsmetastasen. So vielfältig wie die Ursachen, so unterschiedlich ist auch die Behandlung. Es gibt immer einen Weg und dieser heißt nur selten Operation.

Behandlungsmöglichkeiten:
So unterschiedlich wie die Ursachen der Rückenschmerzen, so verschieden sind auch die Behandlungsmöglichkeiten. Bei akuten Schmerzen kommen zum Einsatz Schmerzmedikamente, die Chirotherapie, Injektionen an die Wirbelgelenke und in den Rückenmarkskanal, die entlastende Traktionsbehandlung mit dem TRAComputer sowie die sanfte Mesotherapie.

Bei chronischen Rückenschmerzen kommen vor allem Verfahren zum Einsatz, die die Selbstheilungskräfte des Körpers – die Regeneration unterstützen. Dazu gehören die MBST-Kernspinresonanztherapie, die Horizontaltherapie, die Injektion von Hyaluron und PRP (Thrombozyten aktiviertem Plasma) an die Wirbelgelenke und nicht zuletzt die Krankengymnastik.

Die häufige nicht erkannte Diagnose

Eine sehr häufige Schmerzursache sind Triggerpunkte in den Muskeln. Triggerpunkte sind kleine verkrampfte Stellen im Muskel, die nicht nur selbst schmerzhaft sind, sondern auch häufig ausstrahlen. Triggerpunkte sind nach meiner Erfahrung die Schmerzursache, die am häufigsten nicht erkannt wird. Myofasziale Schmerzen können, auch wenn sie schon Monaten und Jahren bestehen, noch erfolgreich behandelt werden.

Behandlungsmöglichkeiten:
Myofasziale Schmerzen brauchen immer die Behandlung durch einen speziell ausgebildeten Physiotherapeuten. Ich habe in Mühlacker Ausbildungskurse der schweizerischen Triggerpunktgesellschaft IMTT organisiert, sodass ich Ihnen jetzt im Umkreis eine Anzahl geeigneter Therapeuten nennen kann. In hartnäckigen Fällen gelingt es fast immer, die schmerzhaften Triggerpunkte mit der Stoßwellentherapie zu beseitigen.

Wenn die Schmerzen gar nicht mehr weggehen wollen

Wenn Schmerzen länger als sechs Monate fortbestehen, spricht man von chronischen Schmerzen. Chronische Schmerzen sind immer eine besondere Herausforderung für den Arzt und benötigen in der Regel eine kombinierte Therapie mit verschiedenen Behandlungsmethoden.

Behandlungsmöglichkeiten:
Zum Einsatz kommen in immer unterschiedlicher Kombination sowohl akutmedizinische Verfahren wie Schmerzmittel, Injektionen und Mesotherapie als auch regenerierende Verfahren wie die MBST-Kernspinresonanztherapie, Horizontaltherapie, der TRAComputer.

Alles tut weh - keiner weiß, warum - nichts hilft wirklich gut

Die Fibromyalgie ist tatsächlich ein Krankheitsbild, das auch heute noch nur unzureichend zu behandeln ist. Das Behandlungsziel heißt nicht Schmerzfreiheit, sondern Schmerzlinderung und lernen, mit der Krankheit zu leben.

Bei der Fibromyalgie liegen chronische Schmerzen in mehreren Körperregionen, vorwiegend jedoch am Rumpf, Oberarmen und Oberschenkeln vor. Regelmäßig haben die Patienten auch Schlafstörungen und eine leichte Erschöpfbarkeit.
Zugrunde liegt eine komplexe Störung der Schmerzempfindung, die nur teilweise behandelbar ist. Die gute Nachricht ist, dass zwei von drei Patienten, die mit der Diagnose Fibromyalgie in meine Praxis kommen, tatsächlich ein sehr viel besser behandelbares myofasziales Schmerzsyndrom haben.

Der schleichende Knochenräuber

Bei der Osteoporose verlieren die Knochen an Masse und Qualität. Die Folge ist, dass Knochen leichter brechen. Besonders Wirbelkörper, der Oberschenkelhals und das Handgelenk sind betroffen. Am häufigsten tritt Osteoporose in den Wechseljahren auf, aber auch beim Männern und Frauen im fortgeschrittenen Lebensalter.

Das tückische an der Osteoporose ist, dass Osteoporose nicht weh tut. Man merkt sie erst, wenn es eigentlich schon zu spät ist, mit dem ersten Knochenbruch. Deshalb sind Knochendichtemessungen so wichtig. Sie ermöglichen die Diagnose und die Behandlung, bevor der erste Knochen bricht.

Behandlungsmöglichkeiten:
Die Einnahme von Calcium und Vitamin D ist keine ausreichende Behandlung der Osteoporose. Es gibt seit einigen Jahren wirksame Medikamente, die den übermäßigen Knochenabbau hemmen und damit die Knoche wieder stärker werden lassen. Diese Medikamente sind überwiegend gut verträglich. Relativ häufig führen sie zu Entzündungen der Speiseröhre, Magengeschwüren und Zwölffinger­darm­geschwüren. In sehr seltenen Fällen tritt als schwere Nebenwirkungen eine aseptische Kiefernekrose mit Verlust der Zähne auf. Als Alternative bieten sich die MBST-Kernspinresonanztherapie und die Horizontaltherapie an, die nicht den Knochenabbau hemmen, sondern den Knochenaufbau fördern und das ganz ohne schdliche Nebenwirkungen.

Wenn der Knochen überlastet oder entzündet ist

Die transitorische Osteoporose ist ein eigenständiges Krankheitsbild, das mit der eigentlichen Osteoporose nichts zu tun hat. Durch Überlastung, aber auch oft aus unklarer Ursache kommt es in umschriebenen Knochenbezirken zur Entzündung und Flüssigkeitseinlagerung. Dieses Knochenödem ist schmerzhaft. Häufig bildet es sich durch Schonung im Verlauf von mehreren Wochen von allein zurück.

Oft ziehen sich die Beschwerden auch über Monate ohne dass sich eine Wende zur Besserung zeigt. In diesen Fällen zeigt sich die Horizontaltherapie als besonders wirksam. Durch Anregung des Knochenstoffwechsels führt diese Behandlung, so wie auch die MBST-Kernspinresonanztherapie, in der Mehrzahl der Fälle zu einem raschen Verschwinden des Knochenödems und der dadurch verursachten Schmerzen.

Was man tun kann, damit Verletzungen schneller ausheilen

Verletzungen von Bändern und Muskeln sind beim Sport häufig. Sie müssen zwar in der Mehrzahl der Fälle nicht operiert werden, führen aber immer zur wochenlangen, manchmal monatelangen Sportpause. Letzteres gilt in verstärktem Maße für Knochenbrüche. Egal, ob ein Knochenbruch operiert wird oder ohne Operation konservativ behandelt wird – während der Zeit der Knochenheilung (im Regelfall 6 - 12 Wochen) muss der verletzte Körperteil zumindest geschont, meistens sogar entlastet werden.

Behandlungsmöglichkeiten:
Durch Horizontaltherapie, MBST-Kernspinresonanztherapie und in einigen Fällen Stoßwellentherapie können die Heilungsvorgänge so beschleunigt werden, dass sich die Heilungszeiten gegenüber dem Normalverlauf häufig um ein Drittel bis zur Hälfte verkürzen.

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