Regenerierende Behandlung

Behandlungsmethoden, die die geschwächten Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützen oder wieder in Gang bringen, zielen auf die eigent­liche Schmerzursache. Sie wirken zwar nicht so schnell wie Schmerzmittel und Cortison, da die Heilungsvorgänge Zeit brauchen, aber sie wirken nachhaltig. Das geschädigte Gewebe, z.B. die Sehne oder der Gelenk­knorpel, erholen sich, sie regenerieren, sie verjüngen sich wieder.

Dazu kommt, dass die regenerierenden Behandlungen besonders nebenwirkungsarm sind.

Eine regenerierende Behandlung, die die Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützt, ist einer reinen Akutbehandlung der Symptome bei länger dauernden Beschwerden immer vorzuziehen. Bei Beschwerden, die erst kurze Zeit bestehen, reicht dagegen die Akutbehandlung oft aus und regenerierende Maßnahmen sind nicht notwendig.

Welche Behandlung für Sie persönlich am besten geeignet ist, erkläre ich Ihnen gerne in meiner Sprechstunde.

Regenerierende Verfahren – Behandlung der Ursachen

Die Kernspinresonanztherapie (seit 1999 verfügbar) nutzt die gleiche Technologie, die auch bei der Kernspintomografie genutzt wird, um gezielt Arthrosegelenke, aber auch Bandscheiben und Sehnen zu regenerieren. Sie wirkt besonders lange – die Besserung hält oft mehrere Jahre an.

Die Injektion von Platelet-Rich-Plasma (Thrombozytenreichem Plasma) in geschädigtes Gewebe ist eine der wirksamsten Methoden, um körpereigene Heilungsvorgänge anzustoßen. PRP wird aus dem Blut des Patienten gewonnen. Es gibt deshalb keine Allergien und Unverträglichkeiten. Besonders wirksam ist PRP bei chronischen Tendopathien und bei Arthrose.

Was eine einzelne Behandlungsform manchmal nicht erreicht, gelingt oft durch die Kombination zweier sich ergänzender Verfahren. Dies gilt besonders für die Kombination der biologischen Zellregeneration durch PRP mit der dynamisch elektrophysikalischen Zellregeneration durch MBST. Die Vorgänge der Selbstheilung werden maximal ausgelöst und unterstützt.

Bei der Horizontaltherapie werden durch einen speziell modulierten Interferenzstrom bioelektrische und biochemische Effekte in den Zellen erzeugt, die den Zellstoffwechsel anregen und damit Heilungsvorgänge einleiten und beschleunigen. Die Horizontaltherapie eignet sich besonders bei schmerzhaften Arthrosen, Knochenödemen und zur Heilungsbeschleunigung nach Verletzungen.

Gebündelte Schallwellen dringen tief in das Gewebe ein. Sie sind oft die wirksamste Behandlung für chronische Sehnenentzündungen wie Fersensporn, Achillodynie und Kalkschulter. Auch können sie bei muskulär verursachten Schmerzen Triggerpunkte auflösen, selbst dann noch, wenn diese seit Jahren bestehen und auf die Behandlung durch den Physiotherapeuten nicht mehr reagieren.

Hyaluronsäure ist das körpereigene Schmiermittel der Gelenke. Bei Arthrose besteht ein erhöhter Bedarf für das Schmiermittel. Die Injektion von Hyaluronsäure in die betroffenen Gelenke verbessert nicht nur Gleitfähigkeit und Belastbarkeit, sondern bewirkt, dass das Gelenk auch selbst wieder mehr von dem Schmierstoff produziert.

Ein Behandlungsverfahren aus Frankreich, das in Deutschland kaum bekannt ist. Medikamente werden oberflächlich und tief in die Haut eingebracht. Die Mesotherapie ist wegen der kleinen verwendeten Wirkstoffmengen besonders gut verträglich und dennoch gut wirksam.

Computergesteuerte Vibrationstraktion entlastet die Wirbelsäule. Muskelverkrampfungen lösen sich, entzündete Wirbelgelenke werden entlastet und verschlissene Bandscheiben können verlorene Flüssigkeit wieder aufnehmen. Die Behandlung mit dem TRAComputer eignet sich zur ergänzenden Behandlung sowohl bei akuten als auch bei chronischen Rückenschmerzen.

Pflanzliche und biologische Heilmittel sind in der Alternativmedizin seit Jahrzehnten bekannt. Sie zeichnen sich durch eine besonders gute Verträglichkeit aus und unterstützen die Selbstheilungskräfte des Körpers.

Die Injektion von Botulinum, überwiegend bekannt aus der Schönheitsmedizin, ist die wirksamste Behandlung beim Zähneknirschen (Bruxismus). Bei Migränepatienten kann durch Behandlung der Stirnmuskeln mit Botulinum oft Häufigkeit und Schwere der Anfälle stark verringert werden.

Triggerpunkte sind kleine verkrampfte Stellen in Muskeln. Sie schwächen den Muskel und verursachen Schmerzen, die oft ausstrahlen. Triggerpunkte sind sehr häufig die Schmerzursache, wenn die üblichen Behandlungsmethoden keine Besserung bewirken. Die Behandlung der von Triggerpunkten befallenen Muskulatur ist vorrangig Aufgabe speziell qualifizierter Physiotherapeuten. Besonders hartnäckige Triggerpunkte lassen sich, teilweise auch noch nach Jahren, besonders gut und schnell mit der Stoßwellentherapie lösen.